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Sourceplan-Produkte aus nachhaltiger Produktion

Die Firma Sourceplan aus Landau in der Pfalz hat sich schon seit Jahren der „Blasenverhinderung“ verschrieben. Ein Thema, das gerade Läufer enorm häufig betrifft. So ergaben Untersuchungen, dass rund 20% aller Marathon-Finisher mit Blasen im Ziel ankommen.

Blasen oder wunde Haut schränken nicht nur die Bewegung ein. Sie sorgen auch für langanhaltende Schmerzen und brauchen Zeit zur Heilung.

„Viele Sportler kennen den Hauptgrund für die Entstehung von Blasen noch gar nicht: die Scherkräfte, die zwischen den Skelettknochen und der Hautoberfläche auftreten“, erklärt der Chef von Sourceplan Günter Klein.

Die Produkte von Sourceplan versetzen Sportlertreibende in die Lage, eine eigene individuelle Blasenverhinderungsstrategie zu entwickeln. Der Sportler kann dabei auf drei Produkte zurückgreifen. In vielen Fällen reicht für den Sportler der Einsatz eines dieser drei Produkte aus, um Blasen oder Scheuerstellen zuverlässig zu verhindern. In anderen Fällen ist eine Kombination der Produkte erforderlich.

Schluss mit Blasen und wunden Stellen – mit drei starken Helfern

Das Sourceplan „Anti-Blasen-Schutzprogramm“ besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Produkten, die alle vor allem ein Ziel haben: die Scherkräfte zwischen den Hautschichten und dem Skelettknochen zu minimieren.

  1. Da gibt es zunächst die doppellagigen Socken von WRIGHTSOCK, die die Reibung zwischen Haut, Socke und Schuh neutralisieren. Es entsteht zudem kaum Reibungswärme, da Innensocke gegen Außensocke reibt und die Haut in Ruhe gelassen wird. Außerdem wird die Feuchtigkeit beim Sport über hochwertige Fasern in der inneren Sockenlage nach außen abgeleitet.
  2. Der zu 100% aus pflanzlichen Stoffen bestehende Hautschutzfilm body glide bildet einen unsichtbaren und effektiven Schutzfilm dort, wo Haut an Bekleidung und Socken oder Haut auf Haut reiben.
  3. Die Klebepads von BLASENSTOPPER, die in den Schuh geklebt werden, sorgen für Druckverteilung und minimieren durch die glatte Oberflächenbeschichtung ebenfalls die Scherkräfte und so die Blasenbildung an Ferse, Ballen oder Fusskante.

Doch wie nachhaltig ist Sourceplan?

Hier erfährst du wie Sourceplan ihre Produkte und Verpackungen unter anderem durch recyceltes Polyester und recycelte Kartonagen nachhaltiger macht.

Recyceltes Polyester im Wrightsock von Sourceplan

1. Was ist Ihrer Meinung nach in Ihrer Branche der größte Hebel für mehr Nachhaltigkeit?

Kürzere Lieferwege, was mehr Produktion in Europa bedeuten würde und somit die CO2 Emissionen reduziert. Außerdem der Einsatz von recycelten Materialien, modernisierter Fertigungstechnik sowie weniger bzw. recycelter Verpackungen.

2. Man redet viel von Umweltschutz, aber es fehlen oft die Taten. Was tun Sie bzw. Ihre Marke für den Umweltschutz?

Wir setzen auf den Einsatz von recyceltem Polyester. Für unsere Marke WRIGHTSOCK verwenden wir ausschließlich Garn von Repreve®.
Repreve® steht für recyceltes Polyester aus Plastikflaschen und sind unserer Meinung nach mit die besten Garne auf dem Markt. Unsere Verpackungen bei Wrightsock werden lokal in Fabriknähe aus Altkarton hergestellt. In der Fabrik haben wir in neue Klimaanlagen investiert.

3. Was könnten Ihrer Meinung nach Läufer konkret (im Einkaufsverhalten, in Wettkampf oder Training sowie im Alltag) ändern, um etwas für mehr Nachhaltigkeit zu tun?

Alle Läufer sollten ihre Laufschuhe länger nutzen und kleine Schäden selber flicken z.B. mit unseren BLASENSTOPPER, das sind selbstklebende ultradünne und glattbeschichtete Aufkleber, die außerdem wasser- und schweißresistent sind. Dadurch kann die Laufdauer eines Schuhs um 200 – 400 km verlängert werden. Damit ist die Laufleistung um 25% länger.
Die Konsumenten sollten außerdem recycelte Produkte kaufen und beim Kauf auf das Herstellungsland achten. Die sozialen Arbeitsbedingungen und Umweltbedingungen in Fernost sind nicht gleichzusetzen mit Europa oder den USA. Unsere Produkte werden in den USA bzw. Europa hergestellt.

Entwicklung und Produktion

4. Was tun Sie, um in der Produktion nachhaltiger zu sein?

Wie bereits erwähnt kommt bei uns recyceltes Polyester und Garn von Repreve® zum Einsatz. Außerdem sparen wir Energie durch optimale Fertigungsprozesse. Und unsere Mitarbeiter wohnen in Fabriknähe, so dass auch auf diesem Gebiet lange Anfahrtswege entfallen.

5. Welche (nachhaltigen) Stoffe/Materialien kommen bei Ihnen zum Einsatz?

Repreve® und recycelte Kartonagen. Wir planen gerade die Nutzung von recyceltem Nylon. In unseren Fabriken achten wir auf umweltfreundlichere Waschprozesse.
Für die Produktion von Fussfair und body glide verwenden wir ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe.

6. Was kann in der Verpackung und im Versand getan werden, um nachhaltiger zu sein?

Bei uns werden seit langem die Verpackungen reduziert und verkleinert. Außerdem verwenden wir für den Versand Papierklebebänder anstatt Plastik.
Unsere administrativen Abteilungen achten sehr stark auf die Vermeidung von Papierausdrucken, auch an unsere Kunden versenden wir Rechnungen ausschließlich per E-Mail.

7. Was kann oder wird in der Entwicklung zukünftiger Produkte im Lauftextilien-Bereich für Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen?

Wir werden den Tragekomfort hochhalten und die Produkte länger haltbar machen. Durch die längere Nutzungsdauer werden weniger Ressourcen verbraucht.

Recyceltes Polyester im Einsatz bei Sourceplan Wrightsock

8. Gibt es in der Zukunft wieder mehr Baumwollanteile in den Sporttextilien, da Plastik „out“ ist? Oder wie sehen die Sporttextilien der Zukunft aus?

Nicht in der Sockenwelt, da die Trocknungseigenschaften bei Baumwolle schlechter ist.

9. Wo sind die größten Potentiale und die größten Grenzen beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Sportschuhen/Laufprodukten?

Klare Potentiale sehen wir wie gesagt in recycelten Materialien und lokaler anstatt weltweiter Produktion.

10. Kann man gleiche Qualität bieten, oder gibt es einen Qualitätsverlust durch den stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit? (Gibt es Nachhaltigkeit ohne Qualitätsverlust?)

Wir sehen durch den Fokus auf Nachhaltigkeit keinen Qualitätsverlust.

11. Wie kann der Kunde, der meist nur die Produkte sieht, den Nachhaltigkeitsgedanken erkennen?

Unerlässlich ist die entsprechende Beratung im Handel oder auf Messen und Lauf-Veranstaltungen.

Events

12. Was halten Sie von Zeitstrafen für Läufer, die ihren Müll auf der Strecke wegschmeißen oder verlieren?

Zeitstrafen machen unserer Ansicht nach keinen Sinn. Der Aufwand des Aufsammelns müsste in die Organisation eingepreist sein. Der Müll ist Aufgabe des Veranstalters. Dieser sollte auf allen Kanälen die Aufklärung der Läufer in den Vordergrund stellen.

13. Was können und werden Sie als Firma tun, um bei Laufevents für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen?

Wir sind auf den Marathon-Veranstaltungen dabei und klären am Stand über unsere Nachhaltigkeit auf.

Zukunft

14. Es wäre doch genial, wenn wir beim Laufen die verbrauchte Energie irgendwie nutzbar bzw. wiederverwerten könnten. Gibt es da irgendwelche Ansätze?

Da sind wir keine Experten. Schweiß einsammeln und wiederverwerten ;-)))

15. Was sind Ihre besten Ideen für nachhaltige Innovationen?

Produkte so langlebig wie möglich herstellen. Die Lebensdauer der Produkte wird durch hohe Qualität und gute Pflege verlängert, das zahlt sich langfristig aus.

Wir bedanken uns bei Sourceplan mit den Marken WRIGHTSOCK, body glide, BLASENSTOPPER und Fussfair fürs Mitmachen!

www.wrightsockshop.de, www.blasenberatung.de

Übersicht: Unternehmen im Nachhaltigkeitscheck

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Podcast mit Trail-Profi Korbinian Lehner über Grenzerfahrungen, Rassismus, Nachhaltigkeit und Regenerationsbooster