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Silva Free 900 Run Stirnlampe – modular, leicht und ideal für Multisportler
Stirnlampen haben bei mir oft keinen leichten Stand. Zu schwer, zu wackelig, zu fest, zu wenig Leistung, zu viel baumelt rum, zu viele Modi oder zu wenig. Die fürs Laufen passt nicht fürs Radeln oder Skitourengehen und umgekehrt. Die Silva Free hat mich deswegen besonders interessiert.
Die Silva Free 900 Run ist für Läufer und Multisportler eine hochwertige modulare Stirnlampe für längere Einheiten
Als modulares System hat man viele Anpassungsmöglichkeiten, je nach Sportart oder Vorlieben, ob man länger oder kürzer unterwegs ist und ob man mehr oder weniger Helligkeit benötigt. In der Serie gibt es vier verschiedene Lampen-Einheiten, von 900 bis 3000 Lumen.
Testmodell: Silva Free 900 Run mit S-Akku
Getestet habe ich die Laufversion Silva Free 900 Run S-Akku und somit die von der Lumenanzahl kleinste Größe. Der S 24.1 Wh Akku liegt von der Größe und Laufdauer in der Mitte der verschiedenen Power-Optionen, die für die Serie verfügbar sind. Damit eignet sich das Modell speziell für Läufer und Trailläufer, die auch mal längere Distanzen unterwegs sind und dabei auf Dauer eine zuverlässige Stirnlampe auf dem Kopf haben wollen.
Hochwertige Verarbeitung und Akku für die Tasche
Bevor es ans Testen geht: Dass hinter der Free-Serie der schwedische Outdoor-Spezialist Silva steht, merkt man dem Produkt schon beim Auspacken an: Alle Materialien sind hochwertig, die Verarbeitung clean. Die Stirnlampe fühlt sich trotz Kabel und externem Akku nicht überentwickelt an, sondern eher aufs wesentliche konzentriert.
Tragekomfort beim Laufen und auf technischen Trails
Was mir im Test als Erstes auffällt, ist der Tragekomfort. Klar muss man sich erstmal einrichten, das Band einstellen, schauen wie die Stirnlampe mit oder ohne Stirnband drunter oder auch auf der Cap anliegt. Das Band an sich sitzt dabei sehr gut, ganz ohne einzuschneiden oder zu rutschen. Zugleich muss man es auch nicht so eng stellen, dass der Kopf auf die Dauer schmerzt. Es ist auch nicht unangenehm, wenn es direkt auf der Haut getragen wird. Selbst bei schnellen Stopps, beim Downhill oder auf technischem Untergrund bleibt alles dort, wo es soll.
Passender Akku für jede Laufdauer
Für mich außerdem besonders wichtig: kein dicker Akku am Hinterkopf. Ich mag dieses Gewicht im Nacken überhaupt nicht, bekomme davon schnell Kopfweh. Vor allem bei längeren Läufen oder Trainingseinheiten – auf die die Lampe mit dieser Akku-Größe ausgelegt ist – ein wichtiger Faktor.
Bei der 900 S Run sitzt der Akku in der Laufweste oder -jacke, der Kopf bleibt angenehm leicht. Das Kabel läuft im Inneren des Stirnbands und fällt dadurch nicht weiter auf und auch sonst stört mich das Textilkabel überraschend wenig und schränkt weder Bewegung noch Laufgefühl ein.
Ganz ehrlich: Der S-Akku ist nicht ultraleicht und auch nicht ultraklein. Er ist aber auch für längere Einheiten ausgelegt. In der Jackentasche oder in der hinteren Tasche der Laufhose ist er vielleicht sogar zu groß. Man spürt auch einen leichten Bounce. In einer Laufweste oder im Gürtel fällt er dagegen nicht weiter auf und das Kabel stört auch überhaupt nicht.
Wen das beeinträchtigt, der sollte für kürzere Laufrunden eher zu einem XXS- oder XS-Akku greifen. Beide sind kleiner und leichter und lassen sich auch noch einfacher verstauen. Und wen etwas Gewicht am Hinterkopf nicht stört, dem sei auch noch das Wechselband zur Silva Free empfohlen, mit dem man den Akku hinten direkt am Stirnband befestigen kann.
Lichtleistung und Bedienung im Praxistest
Kommen wir zum Licht: Die Bedienung fühlt sich hier sehr intuitiv an. Ein großer seitlicher Knopf ist auch easy mit Laufhandschuhen zu drücken sowie während des Laufs so leicht zu bedienen, dass man nicht extra dafür anhalten muss. Das Licht lässt sich sehr gut regeln an und ebenso bietet ein nahtloses Schwenken der Leuchteinheit nach oben oder unten weitere individuelle Anpassungsmöglichkeiten.
Der Lichtkegel ist ausgewogen, gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass ich auch auf wurzligen Trails oder unebenem Untergrund sauber laufen kann, ohne viel Tempo rausnehmen zu müssen. Da ich am liebsten abends laufe und es im Winter dann nach der Arbeit immer schon dunkel ist, ein großer Bonus auf meiner Standardrunde an der Isar. Die 900 Lumen reichen dafür auch gut aus.
Akkulaufzeit, Leuchtmodi und Intelligent Light System
Auf normalen Forstwegen und wenig technischem Gelände genügen mir auch die beiden Stufen darunter, auf die sich die Lampe dimmen lässt, womit der Akku dann noch länger hält. Silva gibt bei der Free 900 S 2–4 Stunden bei 900 Lumen, 4–6 Stunden bei 400 Lumen oder 30 Stunden im Sparmodus bei 80 Lumen an. Ebenfalls ist ein sogenanntes Intelligent Light System verbaut, also die Lampe kombiniert Fern- und Nahlicht für möglichst gute Sicht.
Beim Test landete ich meist genau in der Mitte der angegebenen Stundenzahl für 900 und 400 Lumen, bevor die Lampe runterschaltet, bin aber auch meistens eher bei kalten Temperaturen unterwegs gewesen. Die 30 Stunden bei 80 Lumen am Stück habe ich nicht vollkommen ausgereizt, sondern habe – wenn ich länger unterwegs war – meist auch zwischen den Helligkeiten gewechselt – je nach Umgebung.
Und auch die 900 Lumen habe ich bis auf technische Passagen über Wurzeln und Steine oder im Bergauf oder Bergab eigentlich nie durchgehend gebraucht, sondern meist nur bei Bedarf zur Sicherheit zugeschaltet.
Ich hatte auch sonst nicht das Gefühl, zu wenig zu sehen. Auf niedrigerer Stufe läuft die Lampe zuverlässig dann auch länger durch. Wenn man im Actionsportbereich, also beim Biken oder Skifahren unterwegs ist, macht bei schnelleren Geschwindigkeiten eine höhere Lumenzahl aber gegebenenfalls mehr Sinn, um keine Hindernisse zu übersehen. Auf Nachtskitour waren für mich bei entspannter Abfahrt die 900 Lumen ausreichend.
Kühlung, Sicherheit und Akkumanagement
Ein großer Pluspunkt ist auch das Kühlsystem der Lampe. Auch bei längerer Nutzung wird die Lampe nicht unangenehm heiß. Die Airflow-Technologie funktioniert in Bewegung gut und das Licht bleibt konstant, ohne dass sich die Lampe „überarbeitet“ oder überhitzt anfühlt.
Beim Akku gefällt mir die durchdachte Lösung: Der Maximalmodus hält bis zu vier Stunden, abhängig von Temperatur und Einsatz. Wenn der Akkustand niedrig wird, dimmt die Lampe automatisch herunter, um Energie zu sparen. Das gibt Sicherheit, weil das Licht nicht plötzlich ausgeht und im niedrigeren Modus noch eine ganze Weile weiterlaufen kann. Geladen wird per USB-C, der Akkustand ist über eine fünfstufige Anzeige jederzeit gut ablesbar, auch beim Laden. Die Stirnlampe ist zudem IPX5 wasserfest geprüft.

Fazit: Modulare Stirnlampe für Multisportler und lange Läufe
Für mich persönlich ist die Modularität genau der größte Pluspunkt der Silva Free Serie. Ich laufe nicht nur, sondern bin auch auf Skitour unterwegs. Die 900 S Run funktioniert auch am Helm erstaunlich gut, selbst bei nächtlichen Abfahrten.
Langfristig macht es für mich Sinn, mir eine stärkere Lampeneinheit mit mehr Lumen dazuzukaufen, während der Akku gleichbleiben kann. Ebenso einen kleineren Akku für kürzere Einheiten, der noch weniger stört.
Ein System, das mit meinen Sportarten und Anforderungen mitwächst, finde ich nicht nur praktisch, sondern ist in meinen Augen auch nachhaltiger. Für Multisportlerinnen und Multisportler, die eine modulare Stirnlampe suchen, die sich an unterschiedliche Einsätze anpassen lässt, ist sie eine sehr überzeugende Lösung. In der Testversion überzeugt sie vor allem mit Passform und Licht für längere Läufe.
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