Hindernisläufe – Ganzkörpertraining und eine Portion Mut

Die letzten Monate haben aus vielen von uns emsige Läufer gemacht. Wer nicht sowieso schon dem schönsten Sport der Welt frönte, fand während einem der vielen Lockdowns den Weg in die Laufschuhe. Unser Sport fing im letzten Jahr all diejenigen auf, die weiterhin aktiv bleiben wollten, denen aber jegliche andere Sportmöglichkeit genommen wurden.

RUNtIMES Trainingstipp: Hindernisläufe

So langsam kehrt nun aber wieder Normalität in Deutschland ein. Vereine rufen ihre Spieler auf den Platz zurück und Fitness-Studios entstauben Hantelbank und Beinpresse. Doch auch der Laufsport hat für all diejenigen, die des gleichmäßigen Kilometersammelns in den letzten Wochen überdrüssig geworden sind, eine neue Challenge parat. Denn mit den Corona-Lockerungen feiern bald auch Hindernisläufe ihr Comeback.

Vielfältige Fähigkeiten statt einfach nur laufen

Rennen bis zur Erschöpfung, an Baumstämmen hangeln, über Mauern springen, im Matsch kriechen – das alles vereint die Trendsportart Hindernislauf, die immer beliebter wird, gerade unter ambitionierten Freizeitsportlern, die Laufen eintönig finden. Hier geht es nicht nur darum, Distanz und Pace kontinuierlich zu verbessern, sondern an seine persönlichen Grenzen zu gehen. Wie der Name schon sagt, gilt es beim Hindernislauf auf einer vorgegebenen Strecke verschiedene Hindernisse zu bezwingen. Diese durchbrechen den gewohnten Laufrhythmus und erfordern ganz verschiedene Fähigkeiten.

RUNTiMES Trainingstipp: Hindernisläufe

Anders als beim normalen Joggen genügt beim Hindernislauf nicht nur eine solide Ausdauer, um ans Ziel zu kommen. Stattdessen ist eine gute Gesamtfitness nötig, um unbeschadet aus dem Erlebnis hervorzugehen. Der Fokus liegt beim Hindernislauf verstärkt auf Armen und Schultern.

Damit du dich an hohen Klettergerüsten entlanghangeln, an Seilen hochziehen und durch Rohre hindurchkriechen kannst, brauchst du vor allem Kraft, Geschicklichkeit und Koordination. Und nicht zu vergessen: eine ordentliche Portion Mut. Schließlich kostet es einiges an Überwindung, durch einen schlammigen Tümpel zu schwimmen.

Abenteuerspielplatz Natur

Umso wichtiger ist es, dass du dich umfassend auf einen Hindernislauf vorbereitest. Das funktioniert am besten, wenn du die Natur als Spielplatz betrachtest. Sei aufmerksam und nimm jedes Hindernis, das sich dir während einer Trainingseinheit bietet, mit. Führt deine Strecke beispielsweise quer durch den Wald, wirst du sicherlich an umgefallenen Baumstämmen vorbeikommen, die du zum Balancieren nutzen kannst oder über die du drüber springen kannst.

Vielleicht hast du auch ein Feld mit Heuballen in deiner näheren Umgebung – diese eigenen sich perfekt, um das Klettern über ein Hindernis zu trainieren. Alternativ kannst du auch einen Spielplatz mit Hangeln aufsuchen, um deine Kraft zu verbessern. Und das Kriechen – das kannst du eigentlich überall üben. Allerdings musst du damit rechnen, dass du den ein oder anderen belustigten Blick kassierst.

RUNTiMES Trainingstipp - Hindernisläufe

Du wirst jedoch schnell merken, dass bereits die Vorbereitung auf einen Hindernislauf ein großer Spaß ist. Vor allem dann, wenn du nicht alleine unterwegs bist. Gemeinsam lassen sich die Hindernisse nicht nur leichter überwinden – als Team wird ein Hindernisrennen auch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Autorin: Wiebke Knoche

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