Der Brokkoli – ein Sportlergemüse mit Kalzium-Power

Brokkoli, Broccoli oder Kohlsprosse ist ein Kohlgewächs aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Er ist das ganze Jahr über in den Regalen der Gemüseabteilung zu finden, wenn man jedoch dem heimischen Anbau vertraut, sollte Brokkoli nur zwischen Mai und Oktober gekauft werden.

Brokkoli RUNTiMES

Woran erkennt man seine Frische?

Die Frische des Gemüses lässt sich an einem knackigen Stiel, saftig grünen Blättern und einer kräftig blaugrünen Farbe erkennen. Zudem sollten die Blütenknospen vollständig geschlossen sein.

Wie lagert man Brokkoli und wie lange ist er haltbar?

Erfüllt er diese Kriterien, sollte man zuschlagen und ihn mit nach Hause nehmen. Dort kann der Brokkoli im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 3 Tagen verzehrt werden.

Längere Haltbarkeit erreicht man durch Blanchieren und anschließendes Einfrieren.

Bei der Lagerung ist zudem noch zu beachten, dass er nicht neben Tomaten oder Äpfeln liegen sollte. Die Gase, die dabei entstehen beschleunigen den Reifeprozess und machen das Gemüse schnell ungenießbar.

Welche Nähr- und Vitalstoffe liefert Brokkoli?

Der Brokkoli ist reich an Ballaststoffen und Proteinen. Daher hat er zu Recht den Ruf ein Sportlergemüse zu sein, alles an ihm ist gesund. 100g des wasserreichen Gemüses enthalten:

– Vitamin C: 115 mg

– Eiweiß: 3,5 Gramm

– Fett: 0,2 Gramm

– Kohlenhydrate: 2,7 Gramm

– Vitamin A: 316 µg

– Vitamin B2: 0,2 mg

– Vitamin B3: 1,1 mg

– Vitamin B6: 02,mg

– Vitamin E: 0,5 mg

– Eisen: 1,3mg

– Kalium: 410 mg

– Kalzium: 115 mg

– Magnesium: 24 mg

– Phosphor: 78 mg

– Zink: 940 µg

Wie bereitet man Brokkoli zu?

Bei der Zubereitung sollte man beachten, dass man ihn nicht zu lange kocht. Ein paar Minuten sollten reichen. Der Brokkoli bevorzugt allerdings eine Zubereitung in einem Dampfgarer. Je schonender er gegart wird, desto mehr Nährwerte bleiben erhalten. Man kann ihn dann zu Aufläufen, Suppe oder ganz klassisch als Gemüsebeilage verarbeiten. Roh ist er im Übrigen auch eine echte Köstlichkeit. Er passt hervorragend in Salate oder auch als Snack zwischendurch.

Warum ist Brokkoli so gesund?

Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung sollte der Brokkoli nicht fehlen. Seine Vitalstoffe wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Kalium schwemmt dabei überschüssiges Wasser aus dem Körper, das entlastet Herz und Nieren.

Bei einer Ernährung ohne Milchprodukte kann der Kohl als ein zuverlässiger Kalzium Lieferant dienen und hält Knochen und Zähne stabil. Auch bei einer Diät sollte man ihn öfter auf den Teller bringen, da er nur wenige Kalorien, kaum Kohlehydrate und so gut wie kein Fett enthält.

Die Leistungsfähigkeit und Sehkraft kann bei regelmäßigem Verzehr zudem gesteigert werden und er unterstützt Trainierende bei dem Muskelaufbau. Das liegt an dem hohen Proteingehalt und den niedrigen Kohlenhydraten.

Wie man sieht, ist Brokkoli ein richtiger Star im Gemüseregal, daher schnell zum Gemüsehändler des Vertrauens und neue Rezepte mit Brokkoli ausprobieren.

Autor: Sven Rathert – schau doch mal hier vorbei: Reymers Hofladen

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